IVF Zentren Prof. Zech - Salzburg

Behandlung

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Kontaktaufnahme

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit dem Wunsch nach einem eigenen Kind an das professionelle Ärzte-Team heranzutreten. Je nachdem, ob das Kinderwunschpaar ein erstes Informationsgespräch führen will, oder gleich einen Termin zum Erstgespräch als Vorbereitung für eine Therapie vereinbaren möchte: Hier finden Sie alle Kontaktdaten und Informationen aufgelistet, damit ein nächster Schritt eingeleitet werden kann.

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Erstgespräch

Die IVF-Behandlung erfolgt individuell und wird der Situation des Kinderwunschpaares angepasst. Exakte Befunde der Frau und des Mannes sind dabei eine sehr wichtige Basis.

Im persönlichen Erstgespräch in den IVF Zentren Prof. Zech bekommt jedes Paar eine genaue Beschreibung der einzelnen Untersuchungen (Ultraschall-Kontrollen, Hormon-Bestimmungen, Blutabnahmen, usw.). Außerdem werden die Einzelheiten zur Therapie, den gesetzlichen Bestimmungen, und den Risiken im Detail besprochen. Ein Überblick zu den Kosten und der Dauer der Behandlung ist ebenfalls Thema im Erstgespräch.

Das Kinderwunschpaar wird im Detail über das Vorgehen z.B. der Eizellentnahme (Follikelpunktion), die weitere Behandlungsmethode und den späteren Embryotransfer aufgeklärt. Die Spermienanalyse und die entsprechende Methode zur Injektion in die Eizelle wird diskutiert und ein Plan wird erstellt (ICSI: Intrazytoplasmische Spermieninjektion - Auswahl mit 400-facher Vergrößerung; IMSI: Intrazytoplasmisch Morphologisch Selektierte Spermieninjektion - Auswahl mit 6000-12.000-facher Vergrößerung). Die exakte weitere Medikation nach einem Eingriff (Stimulation, Follikelpunktion, Embryotransfer etc.) wird im Detail dargelegt.
→ mehr Informationen zum Erstgespräch

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Follikel-Stimulation

Nach dem Motto: "Es kann nur einen geben" tobt im Eierstock der Frau Monat für Monat derselbe "Kampf"! Da im normalen Zyklus monatlich mehrere Eizellen heranreifen, konkurrieren im Schnitt jedes Mal ca. 10 Follikel (Bläschen, in denen die Eizellen heranwachsen) um die Dominanz. Denn nur EIN Follikel wird zum sogenannten Leitfollikel mit der reifen Eizelle, die anderen sterben ab.

Genau hier setzt die hormonelle Stimulation an: Die Frau muss entsprechende Hormone einnehmen (z.B.: Gonadotropine = Hypophysenhormone), damit möglichst viele dieser sonst nicht zur Dominanz kommenden Follikel weiter wachsen, und darin Eizellen heranreifen können (wichtig: die Frau kommt durch diese Hormon-Therapie selbstverständlich nicht frühzeitig in die Wechseljahre!). Die Hormone werden mittels Spritzen in die Muskeln (intramuskulär) oder unter die Haut (subkutan) injiziert. Im Stimulationsprotokoll wird genau festgehalten was, wann und wie verabreicht werden muss.

Univ. Prof. Dr. Herbert Zech: "Heute geht es nicht darum, wie viele IVF-Zyklen man benötigt, um ein Kind zu bekommen, sondern darum, wie viele Kinder man mit einer einzigen Follikelstimulation bekommen kann."
→ mehr Informationen zur Follikel-Stimulation

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Eizellenentnahme

Die Follikel werden mit Hilfe modernster Ultraschalltechnik dargestellt und unter Sicht abgesaugt. Dieser Eingriff erfolgt in einer Kurznarkose und ist völlig schmerzfrei.

Die gefundenen Eizellen werden von den BiologenInnen in einem Kulturschälchen identifiziert und in spezielle Nährmedien gebracht. Nach Entfernung der Kumuluszellen (Nährzellen) können Rückschlüsse auf den Reifegrad der Eizellen gemacht werden und eine entsprechende Nachreifung kann eingeleitet werden.

Die IUI (intrauterine Insemination) auch AIH (Artificial Insemination by Husband) kann in bestimmten Fällen, vor allem bei Frauen unter 38 Jahren, als erste Therapieoption für drei bis sechs Zyklen angeboten werden. Dabei ist es das Ziel, dass maximal 2 Eizellen heranreifen, also ein ganz andere Stimulationsbehandlung, wie es bei der IVF/ICSI erforderlich ist.

Weitere Voraussetzungen sind offene Eileiter bei der Frau sowie eine entsprechende Samenqualität beim Mann. Nach einem erfolgten Auslösen des Eisprungs werden bei der IUI die Samen nach entsprechender Aufbereitung direkt in die Gebärmutterhöhle platziert.
→ mehr Informationen zur Eizellentnahme/Follikel-Punktion

Samengewinnung

Mit der Samengewinnung am Tag der Eizellentnahme muss auch der Partner seinen Beitrag leisten, und seinen Samen bereitstellen. Dies erfolgt üblicherweise durch Masturbation. Das Ejakulat muss unter hygienischen Bedingungen gewonnen werden, entweder in den entsprechenden IVF Zentren Prof. Zech – Klinikräumen oder zuhause (wichtig: es dürfen nicht mehr als zwei Stunden zwischen Ejakulation und Abgabe der Samenprobe im IVF Zentrum Prof. Zech liegen!).

Eine andere Möglichkeit der Samengewinnung ist die Hodenbiopsie, eine operative Entnahme der Samenzellen direkt aus dem Hoden (TESE/TESA). Bevor man das gewonnene Sperma verwenden kann, muss es aufbereitet werden. Hierbei werden:

  • die Konzentration (Dichte) der Samenzellen erhöht
  • die besten Spermien isoliert
  • die Spermien aktiviert
  • Bakterien oder andere unerwünschten Bestandteile des Ejakulats entfernt

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Befruchtung der Eizelle

Bei normaler (guter) Samenqualität werden die Spermien in einer Konzentration von ca. 100.000 zu den Eizellen gegeben (IVF, In Vitro Fertilisierung). Bei nicht optimaler Samenqualität wird im Labor jeweils eine Samenzelle mittels einer sehr dünnen Nadel in eine Eizelle injiziert (ICSI).

Für eine exakte Analyse der Spermienqualität und eine perfekte Injektion wird das IMSI-Verfahren (Intrazytoplasmisch Morphologisch Selektierte Spermieninjektion) als Standard eingesetzt. Mit einem hochauflösenden Spezial-Mikroskop werden die Spermien mit 6.000-12.000-facher Vergrößerung ausgewählt. Damit können diese Spermien wesentlich genauer untersucht werden, vor allem im Hinblick auf ihre Morphologie (optimale Eizellen + optimale Samenzellen → optimale Embryonen!).

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Blastozystenselektion

Ziel der Behandlung in den IVF Zentren Prof. Zech ist der Transfer von einem bis maximal zwei optimaler Embryonen, nach einer Kultur bis zum Blastozystenstadium (Blastozystenselektion). Befruchtete Eizellen, die sich nicht zu Blastozysten entwickeln, werden nicht transferiert, dies entspricht auch der natürlichen Selektion. Nur wenn befruchtete Eizellen sich zu Blastozysten weiterentwickeln (ein Embryo mit komplexer Form und rund 200 Zellen), kann es zur Schwangerschaft kommen. Daher ist auch nur die Kultivierung ALLER befruchteten Eizellen und nicht nur EINIGER bis zum Blastozystenstadium sinnvoll.
→ mehr Informationen zur Blastozystenkultur

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Embryotransfer

Hat sich die befruchtete Eizelle optimal entwickelt und sich als Embryo im Blastozystenstadium präsentiert, erfolgt der Embryotransfer in die Gebärmutter. Mit einem dünnen, biegsamen Katheter wird der/die Embryo/nen durch die Scheide und den Muttermund vorsichtig in den Uterus eingespült. Das geschieht am fünften Tag nach der Follikelpunktion, dem Zeitpunkt, an dem ein Embryo auch bei natürlicher Fortpflanzung vom Eileiter in die Gebärmutter gewandert ist und sich dann einnistet.

Das Ziel der IVF-Behandlung ist der Transfer eines oder maximal zweier Embryonen mit dem größten Potential für eine Einnistung in die Gebärmutter.

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Kryokonservierung

Nach dem Transfer von einem oder max. zwei Embryonen ist es erstrebenswert, auch allenfalls überzählige Embryonen im Blastozystenstadium für eine weitere Schwangerschaft tiefzufrieren (Kryokonservierungs-Technik). Für mögliche spätere Zyklen, also für ein weiteres Kind, ist es das Ziel, die Blastozysten mit den besten Entwicklungschancen auszuwählen und aufzubewahren.

Bei der Kryokonservierung werden die Zellen mit flüssigem Stickstoff (bei -196°C) eingefroren. Das heißt, die Zellen können so über längere Zeit, ohne Beeinträchtigung ihrer Lebensfähigkeit und Funktion, gelagert werden. Mit der Kryokonservierungs-Technik ist es möglich, befruchtete und unbefruchtete Eizellen, Samenzellen, Embryonen sowie Hodengewebe und Gewebe aus dem Eierstock einzufrieren.

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Schwangerschaft und Pränatal-Diagnostik (PND)

Nachdem eine erfolgreiche IVF-Behandlung (siehe "Erfolg"/Jahresberichte) den Paaren zum Wunschkind verholfen hat, ist die individuelle Schwangerenbetreuung besonders wichtig. Dazu wendet sich das Paar an die ursprünglich betreuenden Fachärzte bzw. Spezialisten in der Pränataldiagnostik.

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Geburt Ihres Kindes

 

 

Wir können Ihnen weiterhelfen!

Eine angenehme Atmosphäre, Einfühlsamkeit, medizinisches Wissen und Erfahrung ist für die Erfüllung Ihres Kinderwunsches besonders wichtig. Wir hoffen, mit unserem "Streben nach Exzellenz" auch Ihr Vertrauen gewinnen zu können und freuen uns darauf, Sie bei uns zu begrüßen.

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