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Kinderwunsch

Kinderwunsch

Für die meisten Paare erfüllt sich der Wunsch nach einem Kind selbstverständlich. Etwa 15% aller Ehen jedoch sind ungewollt kinderlos. Die Ursachen dafür verteilen sich zu 45% auf die Frau und 40% auf den Mann. In 10% sind Störfaktoren bei beiden Partnern zu finden. Bei ca. 5% kann die Ursache der Kinderlosigkeit auch nach gründlicher Durchuntersuchung beider Partner nicht gefunden werden (= idiopathische Sterilität). Die Basis einer Sterilitätsbehandlung muss eine intakte Partnerschaft sein. Unter Achtung der Würde des erwünschten Kindes, soll mit Hilfe anerkannter medizinischer Methoden das ersehnte Glück ermöglicht werden.

Allgemeines

Im Eierstock der Frau reift normalerweise im Anschluss an die Regelblutung innerhalb von 2 Wochen in einem Eibläschen (= Follikel) eine Eizelle heran. Durch komplexe hormonelle Regulationsmechanismen kommt es schließlich zum Eisprung. Die reife und befruchtungsfähige Eizelle wird vom Eileiter aufgefangen und in die Gebärmutterhöhle transportiert. Die beim Geschlechtsverkehr in die Scheide abgegebenen Samenzellen wandern durch die Gebärmutter in die Eileiter und nur ein einziges Spermium befruchtet dort die Eizelle. Die befruchtete Eizelle, welche nun Embryo genannt wird, beginnt sich bereits im Eileiter zu teilen und gelangt im Durchschnitt 4 – 5 Tage nach dem Eisprung in das Innere der Gebärmutter, wo sie sich 5 – 6 Tage nach der Befruchtung einnistet.

Ursachen für Kinderlosigkeit

Der frühe Embryo kann noch vor der Einnistung, aufgrund ererbter oder spontan entstandener Entwicklungsfehler, absterben. Ferner kommt es vor, dass die Gebärmutterschleimhaut für die Aufnahme des Embryos nicht ausreichend vorbereitet ist. Es gibt auch Fälle, in denen das immunologische Abwehrsystem der Mutter den Embryo als fremden Eiweißkörper erkennt und abstößt. Lassen sich weder beim Mann noch bei der Frau medizinische Gründe für eine Kinderlosigkeit finden, so spricht man von ungeklärter Sterilität. In solchen Fällen sollten auch psychosomatische Aspekte Beachtung finden, denn es ist möglich, dass seelische Komponenten bestimmte Körperfunktionen beeinträchtigen. Wenn dies zutrifft, ist es empfehlenswert, zunächst eine Aufklärung von psychotherapeutischer Seite her zu versuchen, um danach die richtigen Schritte zum Erfolg einzuleiten (siehe auch: psychologische Beratung).

Wenn eine Eizelle herangereift ist, und ausreichend viele bewegliche Samenzellen vorhanden sind, können vielerlei Faktoren die Vereinigung von Ei- und Samenzelle verhindern. Am häufigsten wird die Verschmelzung der Keimzellen durch krankhafte Veränderungen im Eileiter blockiert. Hiezu zählen Verklebungen nach Entzündungen, Verwachsungen zwischen Eileiter und Eierstock, gänzliches Fehlen der Eileiter nach Operation, sowie der Eileiterverschluss nach erfolgter Sterilisation. In einzelnen Fällen können Samenzellen im Gebärmutterhalskanal durch immunologische Vorgänge unbeweglich werden.

Kinderlosigkeit kann ihre Ursache darin haben, dass entweder keine Eizelle oder nicht genügend Samenzellen heranreifen. Wenn sich keine Eizellen entwickeln, handelt es sich meist um Störungen im Zusammenspiel der verschiedenen hormonbildenden Drüsen (Hypophyse, Eierstöcke, Schilddrüse, Nebennierenrinden, usw). Die Art dieser Erkrankung muss man zuerst durch Hormonuntersuchungen herausfinden, um sie danach entsprechend zu behandeln. Das Vorhandensein von Samenzellen wird durch eine mikroskopische Untersuchung der Samenflüssigkeit nachgewiesen. Vor der Untersuchung sollte 3 bis 5 Tage lang kein Samenerguss stattfinden. Zur Befruchtung einer Eizelle sind viele Millionen bewegliche Samenzellen notwendig. Von diesen erreichen jedoch nur wenige den Eileiter. Die Eizelle muss im Eileiter von mehreren 100 Samenzellen umgeben sein, um befruchtet werden zu können.

Es kommt nicht zur Befruchtung

Wenn also zu wenig bewegliche Spermien vorhanden sind, kann es zu keiner Befruchtung kommen. Die Ursache dafür ist selten durch einen Hormonmangel allein begründet. Meist handelt es sich um Störungen im Hoden selbst, welche sich nicht so leicht behandeln lassen, wie z. B. Eireifungsprobleme bei der Frau. Zur Diagnostik sind spezielle Untersuchungen erforderlich. Mit Hilfe von bestimmten Medikamenten oder durch Hormongaben kann versucht werden, die Anzahl der beweglichen Samenzellen zu erhöhen. Zur Zeit sind allerdings Behandlungsmöglichkeiten für Krankheiten, deren Ursprung allein im Hoden liegt, kaum gegeben.

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