IVF Zentren Prof. Zech - Salzburg

Unser Eizellenspende-Programm

Eizellenspende

Es gibt Situationen, in denen Paare mit Kinderwunsch teilweise schon mehrmals Hilfe in der Reproduktionsmedizin gesucht haben, jedoch bislang nicht mit eigenen Eizellen schwanger werden konnten. Weitere Schritte, die hierbei gesetzt werden können, bietet eine Eizellenspende. Diese Behandlungsmethode setzt eine fachärztliche Diagnose voraus und bedeutet, dass mit den Eizellen einer anderen Frau (Spenderin), der Empfängerin eine Schwangerschaft ermöglicht werden kann. Meist haben betroffene Paare in Deutschland oder in der Schweiz diese Option bis dato nicht in Erwägung gezogen, weil dort die Eizellenspende verboten ist. In Österreich hingegen ist diese Kinderwunschbehandlung seit 2015 erlaubt.

1. Warum Eizellenspende in Salzburg?
2. Interdisziplinäre Beratung
3. Das Wichtigste zur Eizellenspende im Überblick


1. Warum Eizellenspende in Salzburg?

Als lizensierte Gewebeentnahmeeinrichtungen erfüllt unser IVF Zentrum in der Stadt Salzburg höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Mit über 35 Jahren Erfahrung in einer international tätigen Gruppe von IVF-Zentren sowie umfangreichen wissenschaftlichen und praktischen Kenntnissen in der klinischen Anwendung dieser Methode, haben wir für unsere Patientenpaare ein Eizellenspende-Programm im deutschsprachigen Raum etabliert. Dieses ist geleitet von hohen medizinischen und ethischen Grundsätzen. Im Mittelpunkt stehen dabei immer das Patientenwohl und die Gesundheit aller Beteiligter.

Unser IVF-Zentrum ist insbesondere durch die sehr gute Verkehrsanbindung, wie z.B. vom Flughafen Salzburg aus, optimal zu erreichen. So sind auch kurze Anfahrtswege per Auto oder Bahn gegeben, z.B. von Linz, Innsbruck oder Wien aus. Zudem sind lediglich zwei Besuche im IVF-Zentrum erforderlich (Erstgespräch inkl. Spermienabgabe sowie Embryo-Transfer).


Seit 2015 ist die Eizellenspende auch in Österreich (in unseren IVF-Zentren in Salzburg und Bregenz) möglich. Dies erleichtert die Anreise für Patientenpaare vor allem aus Deutschland und der Schweiz.

2. Interdisziplinäre Beratung

Im Erstgespräch stellt sich heraus, ob aufgrund der individuellen Ausgangslage des ungewollt kinderlosen Paares eine reproduktionsmedizinische Therapie mit gespendeten Eizellen in Frage kommt. Dabei erfolgt auch eine umfassende Aufklärung.

Univ. Prof. Dr. Dietmar Spitzer

Ärztlicher Leiter
Next Fertility IVF Prof. Zech Salzburg

Neben einer umfassenden Analyse Ihrer medizinischen Situation, informieren wie Sie im Erstgespräch darüber, wie unser Eizellspende-Programm in Österreich im Detail aussieht. Sehr gerne bieten wir Ihnen dabei auch an, mit einer Biologin / einem Biologen aus unserem Labor zu sprechen und so unser Team kennenzulernen. Falls Sie dies wünschen, können wir an diesem Termin z.B. ein detailliertes Spermiogramm erstellen. Natürlich nehmen wir uns auch Zeit, Ihre Fragen bestmöglich zu beantworten – auch diejenigen Fragen, welche sich nicht auf die Therapie, sondern auf das künftige familiäre und gesellschaftliche Leben beziehen.

3. Das Wichtigste im Überblick

Verfügbarkeit der Spenderinnen

Um die Chancen, für unsere Paare geeignete Spenderinnen zu finden, zu erhöhen, arbeiten wir als Teil der NEXTCLINICS-Gruppe sehr eng mit unseren Kolleginnen und Kollegen zusammen. Dabei stellen wir mittels zentrumsübergreifenden Qualitäts- und Schulungsprogrammen sicher, dass auch unsere Partnerinstitute unsere hohen Standards erfüllen. Vor diesem Hintergrund haben wir den Behandlungsablauf, selbstverständlich gemäß allen medizinischen und gesetzlichen Vorgaben, so unbeschwert und sicher wie möglich gestaltet.

Die Identifikation/Zuteilung einer passenden Spenderin wird anhand phänotypischer Merkmale (Körpergröße, Körpergewicht, Haarfarbe, Augenfarbe, Blutgruppe etc.) durchgeführt. Nach der entsprechenden medizinischen Abklärung, kann die Eizellen-Spenderin auch aus dem familiären Umfeld oder Bekanntenkreis der Eizellen-Empfängerin stammen.

Voraussetzungen & Rechtliches

In Österreich ist die Eizellspende nicht anonym. Das damit verbundene Recht, Informationen über die Identität der Spenderin zu erlangen, hat jedoch nur das gezeugte Kind (mit vollendetem 14. Lebensjahr). Zwischen Spenderin und Empfängerin besteht eine Anonymität.
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Ablauf der Behandlung

Im Rahmen einer "Künstlichen Befruchtung" werden die gespendeten Eizellen durch eine Injektion mit dem Samen des Partners befruchtet (ICSI/IMSI-Technik) und in einen Inkubator gegeben, wo diese zu einem einnistungsfähigen Embryo heranwächst. In Folge wird seiner Partnerin, die bereits hormonell entsprechend vorbereitet wurde, der Embryo in die Gebärmutter transferiert. Wenn alles klappt, dann wird die Frau schwanger und bringt wenig später ein gesundes Baby zur Welt.
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Kosten

Die Kosten für eine Kinderwunschbehandlung mit Eizellenspende in Europa bewegen sich je nach Programm zwischen 5.000 und 10.000 EURO. Zur besseren Orientierung können Sie hier eine Vorabinformation zu den Behandlungskosten anfordern. Oder kontaktieren Sie uns einfach direkt per Telefon (+43 662 9010 5000) oder E-Mail (office@kinderwunsch-salzburg.at).
→ Kostenübersicht anfordern auf www.eizellspende.eu

Online-Infoabend über Eizellenspende

Wir können Ihnen weiterhelfen!

Eine angenehme Atmosphäre, Einfühlsamkeit, medizinisches Wissen und Erfahrung ist für die Erfüllung Ihres Kinderwunsches besonders wichtig. Wir hoffen, mit unserem "Streben nach Exzellenz" auch Ihr Vertrauen gewinnen zu können und freuen uns darauf, Sie bei uns zu begrüßen.